Lexikon






Wasser

  1. Ist in der Natur ubiquitär vorhanden und stellt die wichtigste chemische Verbindung (H2O) dar. Leben ohne Wasser ist nicht möglich, da alle chemischen Reaktionen im Körper im wässrigen Milieu ablaufen. Beim gesunden Menschen entfallen 3/5 des Körpergewichtes auf das Wasser. Wichtig ist dabei neben der absoluten Menge die richtige Verteilung und die Regulation des Wasserhaushaltes. Wegen des laufenden Verlustes über Atemwege, Haut, Darm, Nieren muß ausreichend Flüssigkeit (1,5-2 l) zugeführt werden. Die Bedeutung des Wassers in der Behandlung des Kranken und zur Vorbeugung beim Gesunden ist früh erkannt worden. Dabei werden gezielte Wasserreize verabfolgt, entweder durch Wasserentzug (Schroth-Kur) oder durch vermehrte Wasseraufnahme (Priessnitz-Kur) oder durch Verabfolgung eines Heilwassers, das über seinen speziellen Mineraliengehalt eingesetzt wird. Große Bedeutung hat außerdem die äußerliche Wasseranwendung (Hydrotherapie), bei der der Auftrieb, der hydrostatische Druck, die Temperatur sowie chemische und mechanische Reize ausgenützt werden.

    Süß- bzw. Trinkwasser ist jedoch nur begrenzt verfügbar. In vielen Ländern fehlt den Menschen immer noch eine Wasserversorgung, entweder wegen fehlender infrastruktur oder einem regenarmen Klima
  2. Element der Fünf-Elementen-Lehre in der Akupunktur.
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