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Vitamin B6

Pyridoxin hat eine wesentliche Bedeutung im Eiweißstoffwechsel. Mit 1,6-2,1 mg kann der tägliche Bedarf gedeckt werden.Bei Mangelerscheinungen kann es zu vielfachen Gesundheitsstörungen kommen. Diese zeigen sich vor allem in Hautveränderungen und Störungen des Zentralnervensystems. Bei uns ist ein isolierter Mangel selten.Vitamin B6 ist besonders reichlich in Leber, Gemüse, Getreidevollkorn, Nüssen, Hefe und Bananen enthalten.Um 1,6 mg aufzunehmen, sind folgende Mengen an Lebensmitteln notwendig:Weizen Vollkornmehl 348 g 1075,9 kcalHirse Korn geschält 213 g 755,9 kcalReis ungeschält 239 g 835,8 kcalReis parboiled 398 g 1399,7 kcalBanane frisch 432 g 411,7 kcalRosenkohl frisch gegart 884 g 264,3 kcalSardine gegart 201 g 277,6 kcalLachs frisch 196 g 256,0 kcalSchwein Leber gegart 242 g 298,4 kcalEs wird therapeutisch besonders bei den sogenannten Frauenleiden (wie z. B. Menstruationsbeschwerden oder Beschwerden der Wechseljahre) eingesetzt, ist aber auch unerläßlich für schwangere (Übelkeit!) oder stillende Frauen und für Frauen, die orale Empfängnisverhütungsmittel ("die Pille") verwenden.Wie Dr. Pflugbeil mitteilt, ist Vitamin B6 gegen Migräne ebenfalls hilfreich."Regelmäßig zur Vorbeugung eingenommen, verringert es die Häufigkeit der Anfälle und mindert deren Beschwerden, falls sie dennoch auftreten. Diese Wirkung soll über einen normalisierenden Einfluß auf Neurotransmitter im Nervernsystem zustandekommen, vermutlich auf Serotonin," schreibt Dr. Pflugbeil in seinem ausgezeichneten Buch: "Vitalplus, das große Programm der Orthomolekularen Medizin."Erfolgreich wird Vitamin B6 auch bei der Therapie des sogenannten KarpaltunnelSyndroms eingesetzt. Durch die Einklemmung eines Nervs im Handgelenk, die vor allem Frauen befällt, kommt es zu Prickeln, Kribbeln, Pelzigsein in den Fingern, Schmerzen und schließlich Steifheit der Hände.

 

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