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Thermografie

Untersuchungsverfahren, das die Wärmestrahlung des Körpers sichtbar macht und registriert. Die Temperaturunterschiede kommen durch unterschiedliche Gefäßdurchblutung zustande. Die Temperatur ist einerseits zentral gesteuert (Kerntemperatur), andererseits vom Funktionszustand der Organe abhängig, der durch viszero-kutane Reflexe die Durchblutung der Haut an den entsprechenden Reflexzonen im zugehörigen Segment verändert.

Thermografie wird hauptsächlich zur Mammografie eingesetzt, kann aber trotz der Meßgenauigkeit von 0,08° C eine Entzündung nicht von einem malignen Tumor unterscheiden. Das liegt daran, daß die Thermografie in der Schulmedizin als statisches Verfahren eingesetzt wird. Deshalb kann nicht festgestellt werden, wie sich die Temperatur auf einen Reiz hin verändert. Da auf Reizung das Temperaturverhalten von Entzündung und Malignom unterschiedlich ist, wird hier trotz des hohen finanziellen Aufwandes auf die Ausnutzung der Möglichkeiten verzichtet. Die in der Naturheilkunde verwendetete Thermoregulations-Diagnostik vermeidet diesen Fehler und untersucht die Regulationsfähigkeit des Organismus.

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