Lexikon






Noni

Morinda citrifolia, ein baumhoher Strauch aus Polynesien. Seine Früchte sind zunächst grün und werden mit zunehmender Reife weiß. Geruch und Geschmack sind streng und erinnern an überreifen Käse (daher der volkstümliche Name Käsebaum).

Andere Namen:
Drachenbaum
Käsebaum
Nohu
Mengkudo, Kopfschmerzbaum
indische Maulbeere

Noni wird seit Jahrhunderten als wertvolles Lebens- und Arzneimittel, aber auch zum Färben benutzt. Bei uns wurde Noni durch den Pflanzenphysiologen Dr. Ralph Heinicke bekannt gemacht. Er zählt zu den Anwendungsgebieten Bluthochdruck, Diabetes, Verdauungsschwäche, Schmerzen, Arteriosklerose, Gefäßerkrankungen, Magengeschwüre und Niedergeschlagenheit.

Eine japanische Forschergruppe soll sich in den 90er Jahren des vergangenen Jahruhunderts mit der Wirkung von Noni auf das Tumorwachstum beschäftigt haben. Noni soll die Blutzufuhr in das Tumorgebiet einschränken und dadurch dazu beitragen, daß der Krebs "verhungert".

Einige Jahre lang war der Vertrieb von Noni in der EU verboten. Inzwischen ist der Vertrieb von Noni-Saft als Lebensmittel ohne Indikationen zugelassen.

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