Lexikon






Esperanto

1887 von dem polischen Augenarzt Dr. Ludwig Zamenhof veröffentlichte Plansprache, deren Ziel es ist, die zweite Sprache für jeden zu werden. Dadurch könnte man sich überall auf der Welt mit jedem bestens verständigen.

Um dieses hohe Ziel zu erreichen, muß eine Sprache

  1. einfach erlernbar sein. Esperanto schafft dieses durch seine ausnahmslose Grammatik (Ausnahmen bereiten die größten Schwierigkeiten!) und seine phonetische Schreibweise: jeder Laut hat einen eigenen Buchstaben.
  2. voll ausdrucksfähig sein trotz einfacher Grammatik. Das hat Esperanto im Laufe seiner Geschichte bestens bewiesen durch seine große Literatur (original und übersetzt) und die tägliche Benutzung.
  3. neutral sein und niemanden benachteiligen. Nur eine neutrale Sprache, die in keinem Land Muttersprache ist, kann dafür sorgen, daß alle Menschen gleichberechtigt miteinander kommunizieren können. Das ist in der Deklaration der Menschenrechte durch die UNO als Menschenrecht festgehalten: niemand darf wegen seiner Sprache diskriminiert werden, wie es leider in der Geschichte der Menschheit immer wieder passiert ist und z. Z. in der EU passiert. Stets wurde anderen Menschen die Sprache der Hegemonial- oder Imperialmacht aufgedrückt.

Esperanto ist die Arbeitssprache von INA.

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