Lexikon






Hippophae rhamnoides

Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen und ist ein mittelgroßer Strauch mit weidenähnlichen Blättern. Im Herbst ist er an seinen orangeroten leuchtenden Beeren zu erkennen, die eine leicht ovale Form besitzen. Natürliche Standorte sind Böschungen und Uferbereiche.

Hauptsächlich bekannt ist Sanddorn wegen seines Vitamin C-Gehaltes. Verwendet werden die Früchte und die Blätter. Man bereitet daraus Mus oder Säfte. Die Säfte sind im Reformhaus oder der Apotheke erhältlich. Als Tee eignet sich Sanddorn nicht.


Indikationen:

Wegen des hohen Vitamin C-Gehaltes wird der Sanddorn bei Vitamin-C-Mangelerkrankungen wie Zahnfleischbluten, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Rekonvaleszenz, Kopfschmerzen, sowie in der Schwangerschaftund Stillzeit verwendet.

Die Ernährungsphysiologie war bisher der Meinung, daß in keiner Pflanze nennenswerte Konzentrationen an Vitamin B 12 enthalten sind. Demnach seien die besten Quellen für die Vitamin-B 12-Versorgung des Menschen Milch, vor allem aber Leber und Fleisch, denn nur in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft komme das lebenswichtige Vitamin in ausreichender Menge vor. Diese Lehrmeinung muß korrigiert werden. Durch die Symbiose des Sanddorns mit dem Mikroorganismus Aktinomyces entsteht in den Samenschalen des Sanddorns eine Vitamin B 12-Konzentration, wie sie vorher nur von der Leber bekannt war.Symbiontischer Sanddorn enthält in seinen Samenschalen nicht nur Vitamin B 12, sondern alle Vitamine der B-Reihe: B 1, B 2, Niacin, B 6, Pantothensäure, Biotin und Folsäure. Weiterhin ist Sanddorn sehr reich an Vitamin C, Carotinoiden (den Vorstufen von Vitamin A) und Vitamin E.Indikationen:Mangel an den genannten Vitaminen.
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