Lexikon






Inhalationstherapie

Behandlung durch Inhalieren von Medikamenten. Ursprünglich für die Behandlung der Atemwege gedacht, hat sich das Verfahren durch Ausnützung der Resorption über die Lungenbläschen auch für die Behandlung anderer Erkrankungen bwährt. Voraussetzungen für die Wirksamkeit sind die richtige Teilchengröße und die Atemtechnik (Atemtherapie).

Kopfdampf hat sich zur Behandlung der oberen und mittleren Atemwege bewährt. Um die tiefen Atemwege zu erreichen, ist eine Teilchengröße von <1 µm nötig. Dafür gibt es Inhalationsgeräte mit Kompressor oder Ultraschallvernebler. Die Inhalationstherapie kann mit allen homöopathischen und den meisten phytotherapeutischen Ampullenpräparaten vorgenommen werden. Wichtig ist, den Patienten tief und langsam atmen zu lassen, damit sich die Teilchen an den Wänden der Lungenbläschen absetzen können.

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