Lexikon






Fieber

Ein physiologischer Zustand, der heute häufig mit einer Krankheit verwechselt wird. Im Fieber setzt sich der Organismus mit Stoffwechselgiften oder Toxinen der Erreger auseinander. Gekennzeichnet ist das Fieber durch eine Erhöhung der Körpertemperatur. 38-38,5° C = mäßiges Fieber, 39-40,5° C = hohes Fieber, darüber = sehr hohes Fieber. Es handelt sich um einen Regelkreis, der die Abwehrkraft des Organismus verbessern soll. Dazu dient die Beschleunigung der Herz- und Atemfrequenz, des Stoffwechsels, die Ausschüttung von Abwehrzellen. Dabei lernt die körpereigene Abwehr den Umgang mit den Toxinen, sie wächst am Widerstand.

Unterdrückung dieser Reaktion durch Antipyretika führt zu Schwächlichkeit, subakuten und chronischen Erkrankungen. Diese Maßnahme sollte man nur dann in Betracht ziehen, wenn das Fieber so hoch steigt, dass es den Körper schädigen könnte.

Wadenwickel leiten die Wärme in die Beine und aus dem Körper heraus. Wichtig ist Flüssigkeitszufuhr, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen.

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